Eiche, Buche oder Teak? Im Magazin haben wir beliebte Möbel Holzarten für Sie zusammengestellt.
Lesedauer: ca. 2,5 Minuten
Holz gehört zu den wichtigsten Materialien zur Möbelherstellung. Es ist natürlich, robust und nachhaltig. Alle Vorteile, schöne Holzmöbel, Holzdeko und viele weitere Wohnideen mit Holz und Massivholz haben wir hier im Möbel Staude Magazin zusammengesucht.
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Finden Sie hier viele schöne Wohnideen mit Holz.
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Beliebte Möbel Holzarten und ihre Eigenschaften
Jede Holzart hat ihre ganz eigenen Eigenschaften, die auch für die richtige Pflege wichtig sind. Daher haben wir die beliebtesten Holzarten in Deutschland mit ihren wichtigsten Merkmalen in einer Art Steckbrief zusammengefasst.









Welche Holzmöbel passen in Ihr Zuhause?
Gerne beraten wir Sie auch persönlich und finden die Holzmöbel, die perfekt in Ihr Zuhause passen. Vereinbaren Sie jetzt einen Termin in unserem Möbelhaus in Hannover oder kommen Sie vorbei und lassen sich inspirieren!
Akazienholz
Das Holz der Akazie ist sehr hart, widerstandsfähig (outdoorgeeignet) und biegsam, wodurch es leicht zu verarbeiten ist. Akazienholz erkennt man auch optisch relativ schnell anhand der dunklen Maserung mit gut erkennbaren Streifen. Möbel aus Akazienholz wirken daher sehr dekorativ und elegant.

- Farbe: Dunkles goldbraun, dunkelt auch noch nach
- Struktur: Deutliche Streifenzeichnung und scharf begrenzte Jahresringe
- Besonderheit: Elegante Maserung, sehr hart & widerstandsfähig
Buchenholz
Die Buche ist ein Kernholzbaum aus deutschen Wäldern mit geradem, vollholzigem Stamm. Das Holz weist eine unregelmäßige Farbkernbildung auf. Sie kann blassgelb bis rötlichweiß erscheinen.
Buchenholz besitzt sehr gute Festigkeitseigenschaften und eine hohe Härte. Im Vergleich zu anderen Holzarten ist sie nicht ganz so witterungsbeständig und sollte daher keiner langen Feuchtigkeit ausgesetzt sein.

- Farbe: Hell, dunkel oder Rotschimmer
- Typen: Kernbuche, Rotbuche, Riffbuche, …
- Besonderheit: Strapazierfähig und elastisch
- Schwäche: Feuchtigkeit, neigt zu Rissen
Eichenholz
Die Eiche ist ein Laubbaum aus heimischen Wäldern und zählt zu den wertvollsten Holzarten in Deutschland. Sie ist eine relativ zeitlose Holzart, die es in verschiedenen Variationen gibt z.B. helle Eiche oder Wildeiche mit besonders starker Maserung.
Eichenholz überzeugt mit einer sehr langen Haltbarkeit. Allerdings können sich schnell Risse bilden. Zudem verfärbt sich Holz aus Eiche nach einiger Zeit und wird dunkler.

- Farbe: Hell bis dunkel
- Typen: Altholz, Wildeiche, Kerneiche, …
- Besonderheit: Wird dunkler
- Schwäche: Reißt leicht, kann Metall oxidieren lassen, kann nass verfärben
Gummibaumholz
Gummibaumholz ist das Holz vom Kautschukbaum und sehr robust (Outdoorgeeignet, da Feuchtigkeitsunempfindlich) mit einer guten Härte (z.B. ca. 50% mehr Härte als Eichenholz). Es hat eine gleichmäßige Struktur mit geraden Porenrillen und feine Holzstrahlen. Weil es so hell ist, kann es hervorragend eingefärbt werden.

- Farbe: Gelblich-weiß
- Struktur: Gleichmäßige Oberfläche, gerade Rillen, feine Strahlen
- Typen:
- Besonderheit: Sehr robust, unempfindlich gegen Feuchtigkeit
- Schwäche:
Kirschbaumholz
Kirschbaumholz bzw. Kirschholz ist das Holz der Vogelkirsche (oder auch Wildkirsche genannt). Das Kirschbaum Holz besitzt eine sehr feine Struktur und eine rotbraune Farbe. Es zählt zu den wertvollsten Möbelhölzern. Das Holz der Kirsche ist anfällig für graublaue Verfärbungen, wenn es mit Metallen und Wasser gleichzeitig in Verbindung kommt.

- Farbe: Gelblich bis Rotbraun
- Struktur: Feine, glatte Oberfläche
- Besonderheit: Kann sich farblich je nach Herkunft unterscheiden
- Schwäche: Eisen, Kupfer und Messing in Verbindung mit Wasser
Nussbaumholz
Nussbaumholz ist eines der edelsten und teuersten Hölzer. Man erkennt es an seiner kräftigen, schokoladenbraunen Farbe und seiner gestreiften oder wellenförmigen Struktur. Möbel aus Nussbaumholz sind relativ pflegeleicht und beständig. Bei Sonneneinstrahlung dunkelt das Holz etwas nach. Bei Feuchtigkeit in Verbindung mit Eisen und anderen Metallen kann sich das Holz blau verfärben.

- Farbe: Schokoladenbraun
- Struktur: Dekorativ, gestreift oder wellenförmig
- Besonderheit: Dunkelt nach
- Schwäche: Eisen & Metall
Olivenholz
Olivenholz zählt zu den exklusivsten Hölzern auf der Welt. Allein schon wegen seiner besonderen Maserung und seinem bernsteinfarbenem Braunton. Das Holz des Olivenbaums ist sehr robust, pflegeleicht und hygienisch. Auf natürliche Weise weist es Keime und Bakterien ab.

- Farbe: Bernsteinfarben
- Struktur: Einzigartige Maserung
- Besonderheit: Antiseptisch, kratzfest, robust
Pinienholz
Pinienholz ist ein weiches, aber robustes Holz der Pinie (Nadelbaum, der im Mittelmeerraum wächst). Das Holz ist hell mit einer markanten, dunkleren Maserung.

- Farbe: Weißlich, Gelblich bis Rosa, dunkelt nach
- Struktur: Markante Maserung
- Besonderheit: Sehr weich & stabil
Teakholz
Teak ist ein witterungsbeständiges Holz und wird daher gerne für Outdoormöbel (Outdoortische und -stühle) verwendet. Es ist sehr langlebig und hat eine hohe Festigkeit. Nach einiger Zeit entwickelt das Hartholz eine silbergraue Patina, die man jedoch mit regelmäßiger Pflege vermeiden kann.

- Farbe: Goldbraun, silbergraue Patina
- Besonderheit: Langlebig &witterungsbeständig
- Schwäche: Wird silber-grau bei langer Witterung, starke Temperaturschwankungen führen zu Rissen
Das Material Holz
Holz ist ein natürliches Material. Je nach Standort des Baumes, den Wetter- und Bodenbedingungen kann es unterschiedlich gefärbt und strukturiert sein. Außerdem “arbeitet” Holz stetig. Es nimmt den Feuchtigkeitsgehalt der Raumluft auf und gibt ihn wieder ab. Daher tragen Holzmöbel zu einem guten Raumklima bei. Bei feuchter Luft dehnt sich trockenes Holz aus, es wird größer (man nennt es auch Quellen). Bei trockener Luft zieht sich feuchtes Holz zusammen (man nennt es auch Schwinden).
Grundsätzlich kann man sagen: Je härter das Holz ist, desto länger hält das Möbelstück.

Vorteile von Holz
- Natürlicher Werkstoff
- Nachwachsender Rohstoff
- Offenporig und atmungsaktiv
- Filtert Schadstoffe aus der Luft
- Langlebig
- …
Nachteile von Holz
- Verändert sich
- Anfällig für Schädlinge
- Bedarf regelmäßiger Pflege
- Leicht brennbar
- Anfällig für zu viel Feuchtigkeit
- …
Holzfehler
Drehwuchs, Verwachsungen, Harzgallen, Äste oder Schwinden sind natürliche Merkmale, die Hölzer in Farbe und Struktur unterscheiden. Diese sogenannten Holzfehler sind ein Zertifikat für die Natürlichkeit des Holzes.
Wie Holz für Möbel verarbeitet wird
Es gibt verschiedene Wege, wie Holz für Möbel verarbeitet wird. Zum Einen unterscheidet sich die Verarbeitung dadurch, welches Stück vom Stamm verwendet wird (das Äußere oder Innere). Zum Anderen unterscheidet sich die Verarbeitung der Holzmöbel darin, wie das Holzstück weiter verwendet wird (Ein ganzes Massivholzstück oder ein Holzfurnier bestehend aus einzelnen Holzplatten, die miteinander verleimt werden).

Kernholz
Kernholz ist das innere Holz im Stamm. Es ist widerstandsfähiger gegen Schädlinge und härter als die äußere Zone.
Splintholz
Splintholz ist der Mantel, der das Kernholz umschließt, die äußere Zone, in der Nährstoffe und Wasser gespeichert werden.




Furniere
Furniere sind dünne Holzblätter mit 0,5 bis 1 mm Dicke (nach DIN 4079) und werden durch Schälen, Messern oder Sägen von einem Stamm gewonnen. Diese Furnierblätter werden auf tragende Platten oder Hölzer verleimt und unterscheiden sich nach Art der Verwendung (z.B. Deckfurniere, die auf Trägerplatten zur Verschönerung auf Möbelteile verleimt werden). Mit einem Holzfurnier können Hersteller Material und Kosten sparen.
Holzfaserplatten
Holzfaserplatte bestehen aus Holzfasern, die mit Bindemitteln, Auspressen und Walzen zu mehreren Faservließen verarbeitet werden. Die Faserplatten gibt es in unterschiedlichen Härten und werden z.B. bei Rückwänden oder Schubladen eingesetzt.
MDF-Platten
MDF-Platten sind mitteldichte Faserplatten aus gemahlenem Nadelholz. Es wird gepresst und mit Harzleim verfestigt. Die Abkürzung MDF steht dabei für medium density fiberboards.
Spanplatten
Spanplatten sind ein Trägermaterial für furnierte Möbel und sind aus Laub- und Nadelhölzern gefertigt. Das Holz wird dabei verspant und unter hohem Druck zu Platten gepresst.
Sperrholzplatten
Sperrholzplatten sind Furniere, die kreuzweise aufeinander gelegt, verleimt und gepresst werden. Sie haben eine hohe Festigkeit.
Holzoberflächen
Wird Holz zu einem Holzmöbel verarbeitet, erhält es in der Regel eine Art Versiegelung oder besonderen Schutz (Ausnahme: Unbehandeltes Holz). Die Holzoberflächen unterscheiden sich nicht nur in der Optik, sondern auch in der Holzpflege.

Unbehandeltes Holz
Unbehandeltes Holz erkennt man an seiner Natürlichkeit und den Naturmerkmalen (z.B. Risse, Astlöcher, …) und ist häufig geölt oder gewachst. Es hat offene Poren, wodurch es Feuchtigkeit aufnimmt und abgibt. Es kann zum Austrocknen, Aufquellen oder Aufreißen kommen. Bei der Holzpflege von unbehandelten Hölzern muss man daher darauf achten, die natürliche Schutzschicht zu erhalten bzw. zu reaktivieren.
Gewachstes Holz
Gewachste Holzmöbel haben eine offenporige und unversiegelte Oberfläche. Denn das Wachs zieht nur oberflächlich ins Holz ein und härtet nach einiger Zeit aus. Daher ist gewachstes Holz auch besonders empfindlich gegenüber Feuchtigkeit. Bei hartnäckigen Flecken empfiehlt sich ein Abschleifen und erneutes Beschichten mit Wachs.
Lackiertes Holz
Lackierte Holzmöbel (matt oder glänzend) haben eine glatte und ebenmäßige Oberfläche. Durch den Lack erhält das Holz eine Schutzschicht, durch die z.B. Schmutz und Feuchtigkeit nicht so schnell eindringen können. Es ist versiegelt. Dadurch lässt sich das Holz leichter reinigen, atmet jedoch auch nicht und trägt auch nicht zu einem gesunden Raumklima bei.
Gebeiztes Holz
Gebeizte Holzmöbel werden durch Beize eingefärbt. Holzbeize wird häufig benutzt, um Holzmöbel dunkler erscheinen zu lassen. Es gibt aber auch transparente Beize, die die natürliche Holzfarbe hervorheben. Gebeiztes Holz ist nicht versiegelt (außer es wurde zusätzlich lackiert o.ä.) und ist daher empfindlich gegenüber Feuchtigkeit, Sonne und Flecken.
Geöltes Holz
Geölte Holzmöbel behalten ihren natürlichen Charakter und sind atmungsaktiv. Das Öl zieht dabei tief ins Holz ein und schützt es quasi von Innen. Entstehen Kratzer oder Risse reicht es, das Holz anzuschleifen und erneut zu ölen. Es sollte nicht zu lange Feuchtigkeit ausgesetzt sein.
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**Quellen: https://massivholzmoebel.de/ – https://www.moebel-hartmann.com/ – https://www.decker.de/





